Sonntag, 7. September 2014

Mehr Pappbände - wie versprochen

Diese kleinen Texte von und über Sören Kierkegard, die 1903 bis 1905 erstmals in deutscher  Sprache erschienen, erwarb der Vater meiner Frau als Abiturient (Jahrgang 1903), um sich auf seine ‚Matura’ vorzubereiten. Er kaufte die zeittypischen flott mit einem Faden zusammengehefteten Broschuren, die mit ein-zwei Leimstrichen in ein fürchterlich wabbeliges Papier eingeschlagen waren und - falls Geld vorhanden - danach schrieen, ‚ordentlich’ eingebunden zu werden. Zwischen edlen antiquarischen Erbstücken hatten sie überlebt. Ich habe mir die Freude gemacht und sie als kleine Serie in Tanja Karipidis Kleisterpapier einzubinden und in einem Maschinenbütten-kaschierten Schuber nebeneinander zu stellen.
Das nächste Projekt, ein ca. 9 cm dickes, arg gerupftes, ramponiertes Profi-Kochbuch „Wiener Küche” kommt dann wieder in Naturleinen.
Vier kleine Pappbände eingebunden
 in Karipidis-Haute-Couture-Kleister-Papier

Kommentare:

Christian hat gesagt…

Wirklich gelungene Bände. Sehr schlicht und schön. Tolles Papier. Gruß aus Berlin Christian

Papierfrau hat gesagt…

Eine sehr schöne Einheit bilden die Büchlein mit den farbigen Papiern!
LG Papierfrau