Sonntag, 15. Februar 2015

Buchbinders Hack, vom Nutzwert geprägt



… oder auch: Schön ist anders! Aber hallo, die richtigen, die professionellen Geräte sind sehr teuer, müssen sie ja auch sein, sie sollen viele Jahre funktionieren und sind entsprechend massiv ausgestattet. Für mich als mutigen Gelegenheitsblind- und -goldpräger (äh, 'tschuldigung, goldfarbiger Schlagmetallpräger) reicht dieses Kleinod elektromechanischer Hackerkunst völlig. 
Die Heizquelle ist eine elektrische Reise-/Mini-Heizplatte (ca. 13 cm Ø), auf der die wahren Kaffee-Snobs sich mit der entsprechenden Kanne den gewohnten Expresso aufbrühen. Montiert ist das Teil(chen) auf einer sog. Siebdruckplatte (Baumarkt-Zuschitt 1,–). Die Ablagemimik für die Prägestempel und Fileten habe ich mir aus ein paar Drahtbügel (Chem. Reinigung) zurechtgebogen und in 2mm-Löchern versenkt. Vorher noch ein paar Lüsterklemmen als Halt für die Handgriffe aufgezogen, fertig ist die Laube, äh der Hack. 

Kommentare:

Papierfrau hat gesagt…

Das muss nicht schön sein, das muss praktisch sein!! Und so sieht es auch aus... praktisch, einmalig, originell und preiswert. Buchbinderherz, was willst du mehr??
LG Papierfrau

Heike May hat gesagt…

Und selbst das, womit Du Dein Licht (ungerechtfertigterweise) so unter den Scheffel stellst, ruft bei mir ungewohnte Neidgefühle hervor! Ich lege immer noch Klinkersteine unter, um auf die gewünschte Höhe zu kommen! Ich muss meine Improvisation wohl mal überdenken, wenn ich das so sehe! GLG Heike

pzillig | vuscor hat gesagt…

:D

pzillig | vuscor hat gesagt…

@Klinkersteine
Gibt es eigentlich Buchbinderwerkstätten ohne Klinkersteine? Ich kenn keine. Die sind wirklich eine Geheimwaffe. ;)